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Sommertipp 3 - Füllwörter sind Redenkiller

Bei den Übungstreffen der Rhetorik-Clubs von Toastmasters International, wird jedes Mal ein „Füllwortzähler“ bestimmt. Er oder sie achtet auf kleine Verlegenheitswörter wie „äh“, „ähm“, „also“, „genau“ etc. Denn sie schleichen sich oft in die Rede ein, unbemerkt vom Redner oder der Rednerin. Vorsicht: Dies sind kleine, aber effektive Redenkiller.

Die Füllwort-Ergebnisliste macht erst bewusst, wie reflexhaft der oder die Rednerin die kleinen, nichtssagenden Einsprengsel verwendet. Das Publikum zieht jedoch keinerlei Gewinn aus Füllwörtern. Im Gegenteil, unnötige Füllwörter entwerten die Rede, denn sie lenken vom Inhalt ab. Die Aufmerksamkeit schwindet. Manch einer im Publikum zählt vielleicht sogar aus Langeweile die „ähs“ im Vortrag - eine Art Bullshit-Bingo. Die Rede ist damit verloren. Die Mühe der Vorbereitung umsonst gewesen. Vermeiden Sie also möglichst diesen Fehler. 

Tipp: Anstatt der oft unbewussten "ähs" und "ähms" machen Sie besser ein kleine Pause, um zu atmen. Dann fahren Sie mit der Rede fort. Kleine Pausen an den richtigen Stellen akzentuieren die Rede obendrein. Die Aufmerksamkeit des Publikums erhöht sich dadurch.


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Erstellt am 20. September 2017.